Moin! Mein Name ist Mathias Wächter.

Seit 2008 bin ich Webdeveloper und Drupal-Fan. Damals war die Version 4.74 aktuell.. 9 Jahre und 4 Core-Versionen später bin ich begeisterter als je zuvor von diesem System. Nachdem ich in den letzten Jahren in verschiedenen Webagenturen, sowie als Freiberufler gearbeitet habe, verspürte ich jüngst wieder den Wunsch nach einer Festanstellung. Diesmal suchte ich aber nicht irgendeinen Job: Ich suchte nach einem Arbeitgeber, bei dem ich mich langfristig wohl fühlen könnte. Das Wohlgefühl hängt aus meiner Sicht sowohl vom fachlichen Schwerpunkt, als auch von menschlichen Faktoren ab.

Mein fachliches Ziel war bereits klar: Ich wollte mehr mit Drupal arbeiten. Also würde ich mich bei einer Agentur bewerben, die komplett auf Drupal spezialisiert ist. Da gab es im Großraum Hamburg nur wenige. Und von diesen wenigen erschien mir comm-press am sympathischsten zu sein: Neben dem Focus auf Drupal, ist die Firma auch in der Drupal-Community sehr aktiv. Das Ziel wurde also klarer: Ich wollte comm-press kennen lernen. Ich schickte meine Bewerbung raus und ein paar Tage später lud mich der Geschäftsführer Ralf Hendel zum Vorstellungsgespräch ein.

Schon beim ersten Gespräch stellte ich fest, dass ich es mit einer „Gourmet-Agentur“ ganz nach meiner Vorstellung zu tun hatte: Auf Drupal spezialisiert, technisch auf einem hohen Niveau – und menschlich super drauf. Jetzt stellte sich mir nur die Frage, ob mich diese Agentur denn auch haben will… Nach ein paar Tagen rief Ralf an und fragte mich, ob ich bereit sei zum gegenseitigen Kennenlernen auf Probe zu arbeiten. „Na klar!“ war meine Antwort und nicht einmal eine Woche später startete mein Praktikum bei comm-press.

Ab Tag eins wurde ich direkt in sämtliche SCRUM-Meetings einbezogen, wodurch ich mich sofort als Teil meines Teams fühlte. Anfangs stellte mich die Arbeit mit MacOS vor diverse banale Probleme, doch als Kind der Millenial-Generation kam ich – auch dank meiner Erfahrung mit Linux – recht fix mit dem neuen System klar.

Technisch gab und gibt es einiges für mich zu lernen. Angefangen bei einem Haufen Tools die mir neu waren, über den in diversen Projekten erprobten Modul-Stack, bis hin zu ausgeklügelten Deployment-Prozessen. Ich merkte immer wieder, dass die Welt von Drupal und die zugehörigen Peripherie weit größer ist, als mir bewusst war. Aber wer konnte schon jemals ruhigen Gewissens behaupten ausgelernt zu haben?! Wir sind Techniker in einer sich beständig verändernden und weiter entwickelnden Branche. Weiterbildung ist somit eine unserer Haupttätigkeiten. Also lernte ich und immer wenn ich Fragen hatte, oder nicht mehr weiter kam, nahm sich jemand Zeit für mich. Danke an dieser Stelle an das comm-press Team – für eure Knowledge und eure Geduld.

Von Anfang an fühlte ich mich wohl bei comm-press: Menschlich wurde ich gut aufgenommen und technisch täglich auf's Neue begeistert. Doch genauso begeistert wie ich es war, schienen auch die comm-press Mitarbeiter zu sein. Man arbeitet hier nicht einfach nur mit Drupal. Nein! Hier liebt und lebt man Drupal. So viel Liebe zur Sache habe ich selten in der Arbeitswelt gespürt. Gerade wenn es um Content Management Systeme geht, werden diese meist eher als Mittel zum Zweck verstanden. Das ist in der Drupal/comm-press-Beziehung anders!

Während meines Praktikums fanden die Drupal Splash-Awards 2017 statt: Ein Branchen-Award, der jährlich die 10 besten Drupal-Projekte aus 10 verschiedenen Kategorien auszeichnet. Die Verleihung der Awards fand in einem kleinen Kiez-Club in Hamburg statt und da comm-press als Sponsor der Veranstaltung auftrat, waren wir natürlich auch vor Ort. Wir waren für drei Awards nominiert und haben einen gewonnen. Aber die Trophäen waren für mich Nebensache. Tatsächlich galt für mich das olympische Motto: Es war grandios dabei zu sein! Es war eine sehr motivierende und inspirierende Veranstaltung. Ganz erstaunt stellte ich fest, dass die Liebe zur Sache nicht nur bei comm-press vorhanden ist: Alle Anwesenden waren stolz darauf ein Teil der Drupal-Community zu sein und das Projekt Drupal in irgendeiner Form nach vorn zu bringen. Toll! Ich wollte ein Teil davon werden. Und das am Liebsten als Mitarbeiter von comm-press.

Doch im Hinterkopf beunruhigte mich ein Gedanke: Was, wenn comm-press mich gar nicht anstellen würde? Was, wenn mir nach drei Wochen Probearbeit freundlich aber bestimmt der Weg zur Tür gewiesen und Lebewohl gewünscht wird? Insgeheim fühlte ich mich wie beim Dating mit einer wunderschönen Frau: Man ermahnt sich selbst sich nicht zu vergucken – aus Angst sich die Finger zu verbrennen – merkt aber, dass es schon längst zu spät ist. So fragte ich mich Tag für Tag während meines Praktikums, ob comm-press und ich wohl eine gemeinsame Zukunft haben würden..

Nach zwei Wochen – und damit 10 „Dates“ – hielt ich es nicht mehr aus! Ich wollte Gewissheit. Also bat ich mein Team um Feedback. Und tatsächlich fühlte mein Team ähnlich wie ich: Jeder einzelne betonte, dass ich seine Stimme habe, wenn es um die Frage geht, ob ich bei comm-press angestellt werde oder nicht.

Und so kam es dann auch: In der letzten Woche meines Praktikums unterzeichnete ich meinen Arbeitsvertrag und bin seitdem stolzes Crew-Mitglied der comm-press GmbH. Ich bin glücklich ein Teil der Firma zu sein und bin gespannt, welche Herausforderungen hier noch auf mich warten.

Ich freue mich an Bord zu sein! Ahoi - und Leinen los …

Mathias Wächter