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dughh . Hochkarätiger TYPO3 Besuch bei der Hamburger Drupal UserGroup

von Ralf Hendel
am

Gestern fand das letzte Treffen der Hamburger Drupal UserGroup im alten Jahr statt. Für das Treffen hatten wir einen Austausch mit der Hamburger TYPO3-UserGroup angeregt, und dieser Einladung sind viele gefolgt. So hatten wir gestern hochkarätigen Besuch von unseren Freunden von TYPO3 aus Hamburg.

Mit Christian Kuhn und Marcus Krause hatten wir einen Core-Entwickler und ein Mitglied aus dem Security-Team anwesend. Rainer Schleevoigt ist vielen bestimmt schon von anderen Veranstaltungen, wie z.B. dem Webmontag oder der PHP-Usergroup bekannt und kann sicherlich als Urgestein von TYPO3 in Hamburg bezeichnet werden. Volker Graubaum, Geschäftsführer einer bedeutenden Hamburger TYPO3 Agentur und Markus Guenther waren dabei und ich habe viele neue Gesichter gesehen, von denen ich nicht wusste, ob sie aus der Drupal- oder Typo-Richtung gekommen sind. Insgesamt hatten wir 34 Teilnehmer - ziemlich umwerfend für ein Treffen kurz vor Weihnachten!

Im Rahmen der Drupal Einführungsreihe hat Carsten Rhein zunächst das Modul "Views" vorgestellt, indem er anhand einer Bildergalerie die Möglichkeiten und Grundlagen vorgestellt hat, die Views bietet. Neben den hauptsächlichen Funktionen wie Felder, Filter und Sortierreihenfolgen hat er auch Beziehungen und Argumente vorgestellt und die Bildergalerie live konfiguriert.

Obwohl die meisten Views sicherlich bereits kannten, war wohl für jeden etwas Neues dabei. Als alter Panel-Freak kannte ich z.B. Viewfield noch gar nicht: Mit Viewfield lässt sich ein View als verborgenes CCK-Feld an Nodes hängen, die ihre Node-ID automatisch an den View als Argument übergeben und das Ergebnis daraufhin filtern. So hat Carsten mit wenig Aufwand alle Bilder zu Sommer / Herbst / Frühling und Winter selektiert und auf diesen Jahreszeiten-Nodes mit dargestellt.

TYPO3 meets Drupal: Gastvortrag von Christian Kuhn

Christian hat einen beeindruckenden Vortrag über TYPO3 gehalten. Viele Konzepte von TYPO3 sind mir dabei klarer geworden. Obwohl er teilweise auch sehr technisch geworden ist, habe ich als Nicht-Entwickler jederzeit verstanden, wovon er spricht. Ich erinnere mich an meine ersten Gehversuche mit dem System vor vier Jahren. Damals fand ich das System einfach nur ätzend und habe die Bedienung als Zumutung empfunden. Heute denke ich, dass mir die Grundlagen geholfen hätten, mich darin besser zurecht zu finden. Vieles ist in TYPO3 ähnlich, funktioniert aber nur etwas anders.
Typoscript sehe ich als Konfigurations-Sprache, die, wenn man sie gelernt hat, eine sehr hohe Kontrolle über das System ermöglicht. Beim Deployment scheint mir TYPO3 ein ganzes Stück weiter zu sein.

Professionalität und Sicherheit wird in beiden Systemen sehr hoch gehängt.

Die Stärken von Drupal sehe ich weiterhin in seiner Content-Architektur: Mit Drupal ist es ohne Programmierung möglich, innerhalb kürzester Zeit einen Prototypen zu konfigurieren, der im Wesentlichen schon das leistet, was die fertige Website später auch leisten soll. Drupal ermöglicht ein agiles Vorgehen, bei dem der Kunde nach kurzer Zeit greifbare Dinge in die Hand bekommt, über die man konkret sprechen kann.

After work socialising

Nach dem Treffen ist ein "harter" Kern noch in die Kneipe gegangen, wo intensiv über Lokalisierung, Deployment-Konzepte und anderes aus beiden Welten debattiert wurde. Um halb zwölf bin ich gegangen, weil ich am Ende eines intensiven Tages nach sechzehn Stunden meine Augen leider nicht mehr offen halten konnte.

Es war ein super Treffen, bei dem es keinerlei gegenseitiges Bashing gab. Die Diskussion war für alle interessant und von Interesse und Ehrlichkeit getragen. Ich glaube, wir waren uns einig, solch ein Treffen in nächster Zeit zu wiederholen. Ich freue mich schon auf das nächste TYPO3-Treffen.

Es hat Spaß gemacht und wir können viel voneinander lernen!